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Sanierung · 1:12 Min.

Richtig lüften

Feuchtigkeit schnell raus, Wärme möglichst drin: Stoß- statt Kipplüftung, die richtige Dauer und was im Bad zählt.

Dieses Video wurde mit KI erstellt (synthetischer Sprecher und Stimme).
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Transkript

Frische Luft, weniger Heizenergie verlieren und Schimmel vermeiden — richtiges Lüften kann alle drei Ziele miteinander verbinden. Lassen Sie Fenster nicht stundenlang auf Kipp. Öffnen Sie sie lieber für kurze Zeit vollständig. Noch schneller geht es mit Querlüftung über gegenüberliegende Fenster. Wie lange Sie lüften, hängt von Wetter und Jahreszeit ab. Bei kalter Außenluft reichen oft wenige Minuten, bei milderem Wetter darf es länger sein.

Ein Hygrometer hilft bei der Kontrolle. In normalen Wohnräumen sind etwa 40 bis 60 Prozent relative Luftfeuchte ein guter Orientierungsbereich. Im Bad entsteht in wenigen Minuten sehr viel Feuchtigkeit. Nach dem Duschen Fenster weit öffnen, möglichst querlüften — und nasse Flächen kurz abziehen. So verschwindet die Feuchte schneller, bevor sie sich an kalten Oberflächen niederschlägt.

Hat Ihr Bad kein Fenster? Nutzen Sie die vorhandene Abluft konsequent. Und lassen Sie Räume im Winter nicht vollständig auskühlen. Warme Oberflächen sind weniger anfällig für Kondenswasser. Bleibt die Luftfeuchte dauerhaft hoch oder tauchen feuchte Stellen immer wieder auf, kann auch ein bauliches Problem dahinterstecken. Richtig lüften heißt: Feuchtigkeit schnell raus, Wärme möglichst drin und das Raumklima im Blick behalten.