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Heizlast berechnen

Die Heizlast sagt, wie viel Wärmeleistung Ihr Haus am kältesten Tag braucht. Sie ist die wichtigste Zahl vor jedem Heizungstausch – zu groß ausgelegte Geräte kosten Geld und laufen ineffizient.

Heizlast und passende Heizung ermitteln

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Faustformel aus dem Verbrauch

Am schnellsten geht es über Ihren bisherigen Jahresverbrauch. Für ein Einfamilienhaus, in dem die Heizung nur heizt, gilt als grobe Näherung:

Heizlast (kW) ≈ Jahresverbrauch für Heizung (kWh) ÷ 2.000

Beispiel: 24.000 kWh Gas im Jahr → etwa 12 kW. Wird auch das Warmwasser über die Heizung bereitet, ziehen Sie vorher grob 2.500 bis 3.000 kWh für einen Vier-Personen-Haushalt ab. Heizöl: Liter × 10 = kWh.

Richtwerte nach Gebäudezustand

Ohne Verbrauchsdaten hilft die spezifische Heizlast je Quadratmeter Wohnfläche. Die Spannen sind grob und ersetzen keine Berechnung:

Beispiel: 140 m² teilsaniert × 85 W/m² ≈ 11,9 kW.

Wann eine genaue Berechnung Pflicht ist

Für die Förderung einer neuen Heizung verlangen KfW und BAFA einen hydraulischen Abgleich; dafür berechnet der Fachbetrieb die Heizlast raumweise nach DIN EN 12831. Die Faustwerte hier dienen der Vorplanung – sie zeigen, in welcher Größenordnung Sie Angebote erwarten sollten.

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Heizlast meines Hauses?

Grob über den Verbrauch: Jahresverbrauch für Heizung in kWh geteilt durch 2.000 ergibt die Heizlast in kW. Genau berechnet sie der Fachbetrieb raumweise nach DIN EN 12831.

Wie viel kW braucht ein Einfamilienhaus?

Das hängt vom Zustand ab. Ein teilsaniertes Haus mit 140 m² liegt oft bei rund 10 bis 13 kW, ein gut gedämmtes deutlich darunter.

Warum ist die Heizlast für eine Wärmepumpe so wichtig?

Eine zu große Wärmepumpe taktet häufig und arbeitet ineffizient, eine zu kleine braucht viel Heizstab. Die richtige Auslegung spart Anschaffungs- und Stromkosten.

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