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Wärmepumpe: Kosten berechnen

Zwei Zahlen entscheiden: was Sie nach Förderung selbst zahlen und was der Betrieb pro Jahr kostet. Beides lässt sich mit wenigen Angaben überschlagen.

Kosten für mein Haus berechnen

Kostenlos · Systemvergleich · Pro-Bericht mit 20-Jahres-Rechnung optional

Eigenanteil nach Förderung

Beispiel: Gesamtkosten 30.000 €, selbst genutztes Einfamilienhaus, alte Gasheizung (KfW 458, Stand Juli 2026)

Förderfähig 28.000 € × (30 % + 16 %) = 12.880 € Zuschuss → Eigenanteil rund 17.120 €. Mit Einkommensbonus sinkt der Eigenanteil weiter (höchstens 80 % Förderung).

Die genaue Förderhöhe für Ihre Situation zeigt der Förderrechner.

Betriebskosten pro Jahr

Die Wärmepumpe macht aus einer Kilowattstunde Strom mehrere Kilowattstunden Wärme. Das Verhältnis über das Jahr heißt Jahresarbeitszahl (JAZ).

Stromverbrauch (kWh) = Wärmebedarf (kWh) ÷ JAZ
Stromkosten = Stromverbrauch × Strompreis

Beispiel: 20.000 kWh Wärmebedarf, JAZ 3,5 → rund 5.700 kWh Strom. Bei einem angenommenen Wärmepumpentarif von 28 ct/kWh sind das rund 1.600 € im Jahr. Ihren tatsächlichen Tarif setzen Sie selbst ein.

Was die Rechnung verbessert

Erst die Heizlast prüfen? Heizlast berechnen.

Häufige Fragen

Was kostet eine Wärmepumpe nach Förderung?

Bei 30.000 € Kosten im selbst genutzten Einfamilienhaus mit alter Gasheizung bleiben nach 46 % KfW-Förderung rund 17.120 € Eigenanteil; mit Einkommensbonus weniger.

Wie berechne ich die Stromkosten einer Wärmepumpe?

Wärmebedarf geteilt durch die Jahresarbeitszahl ergibt den Stromverbrauch; mal Strompreis ergibt die Kosten. Bei 20.000 kWh und JAZ 3,5 sind es rund 5.700 kWh Strom.

Was ist eine gute Jahresarbeitszahl?

Je höher, desto günstiger der Betrieb. Werte um 3 bis 4 sind für Luft-Wärmepumpen im Bestand üblich, Erdwärmepumpen erreichen oft mehr.

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