Bevor Sie Angebote einholen, sollten drei Fragen geklärt sein: Wie viel Wärme braucht Ihr Haus tatsächlich (Heizlast)? Kommt an Ihrer Adresse ein Wärmenetz in Frage? Und welches System ist über die gesamte Laufzeit wirtschaftlich – nicht nur in der Anschaffung?
Wärmepumpen funktionieren in vielen Bestandsgebäuden besser als ihr Ruf, sofern Heizflächen und Vorlauftemperatur passen. Wo das nicht der Fall ist, sind gezielte Vorarbeiten oft günstiger als ein überdimensioniertes Gerät.
Der Zuschuss für den Heizungstausch läuft über die KfW. Der Antrag muss gestellt sein, bevor die Maßnahme beginnt – ein Vertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung ist dabei zulässig. Die Fördersätze und Boni finden Sie mit Stand und Quelle in den verlinkten Fachbeiträgen.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Heizlast und Vorlauftemperatur vor der Gerätewahl klären
- Wärmeplanung der Gemeinde prüfen
- Vollkosten über 20 Jahre vergleichen, nicht nur den Kaufpreis
- Förderantrag vor Beginn der Maßnahme
Häufige Fragen
Muss ich meine alte Heizung jetzt austauschen?
Eine funktionierende Heizung dürfen Sie in aller Regel weiter betreiben. Welche Vorgaben im Einzelfall gelten – etwa bei sehr alten Konstanttemperaturkesseln –, erläutert der Fachbeitrag zum Heizungsgesetz.
Wann muss der Förderantrag gestellt werden?
Vor Beginn der Maßnahme. Ein Liefer- oder Leistungsvertrag mit aufschiebender oder auflösender Bedingung darf vorher geschlossen werden.
Weiterlesen im Fachwissen
Stand: 28.10.2026 · Förderbedingungen und Fristen mit Quelle in den verlinkten Fachbeiträgen.
