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Elektromobilität · THG-Quote

THG-Quote 2026: Was E-Auto-Halter jährlich erhalten können

Stand 2026-08-10 · 1 Min. Lesezeit · Einsteiger · Geprüft von Alexander Klein, Energieeffizienz-Experte (dena)

Was ist die THG-Quote? Die "Treibhausgasminderungsquote" (THG-Quote) verpflichtet Mineralölkonzerne, einen wachsenden Anteil ihrer CO₂-Emissionen einzusparen. E-Auto-Halter*innen können ihre Emissionseinsparung über Vermittlerplattformen verkaufen — der Konzern zahlt, der Halter bekommt eine Quotenprämie.

Höhe 2026:

  • Privatfahrzeug PKW: ca. 250–350 €/Jahr
  • Leichte Nutzfahrzeuge: 250–400 €/Jahr
  • LKW/Bus elektrisch: deutlich höher (1.000+ €/Jahr)
  • Marktentwicklung: stark schwankend — 2025 lagen die Prämien teils nur bei rund 50–120 €, 2026 sind sie wieder deutlich gestiegen

Wie funktioniert es?

  1. Foto des Fahrzeugscheins (Zulassungsbescheinigung Teil I) hochladen
  2. Anbieter prüft + reicht beim Umweltbundesamt ein (UBA-Bescheinigung)
  3. Anbieter verkauft Quote an mineralölpflichtige Unternehmen
  4. Auszahlung an Halter*in (typisch 4–8 Wochen nach Antrag)

Anbieter (Stand 2026):

  • Anbieter (Auswahl, ohne Wertung): Quotando, ADAC e-Quote, Elektrovorteil, Geld-für-eAuto
  • Vergleichsportale: emobly.com, energie-fachberater.de/thg-quoten
  • Tipp: Festpreis vs. Höchstpreis-Modell vergleichen (Festpreis = sicher, Höchstpreis = variabel)

Steuerliche Behandlung:

  • Privat: NICHT einkommensteuerpflichtig (BMF-Schreiben vom 14.12.2022)
  • Gewerblich: Betriebseinnahme, voll steuerpflichtig

Empfehlung EB Klein: Antrag jährlich neu stellen — Quote läuft pro Kalenderjahr. Der Antrag muss im laufenden Quotenjahr gestellt werden, je nach Anbieter meist bis Ende Oktober oder Mitte November (z. B. Quote 2026 → Antrag noch 2026). Ein Antrag im Folgejahr ist für das abgelaufene Jahr zu spät. Bei zwei E-Autos im Haushalt: pro Fahrzeug separat möglich.

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