Energieticker Frankfurt am Main
Digitale Energieberatung · Frankfurt am Main · Stand 3. Okt. 2026

Energieberatung Frankfurt am Main: Förderung, Wärmeplan und Ihr Gebäude

Was Eigentümer in Frankfurt am Main 2026 wissen müssen: welche Förderung vor Ort noch läuft, was der Wärmeplan für Ihre Straße bedeutet und welche Sanierung zu Ihrem Haus passt – mit amtlichen Zahlen und Quellen.

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Lokale Förderung geprüftZensus 2022Wärmeplan-StandAntrag erst zahlen nach Bescheid

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laufend aktualisiert

Förderung, Wärmeplanung und Recht – was sich für Eigentümer in Frankfurt am Main zuletzt geändert hat. Jede Meldung mit Quelle.

  1. Markt
    Mainova: Fernwärme „Wärme Classic“ ab 1. Oktober im Schnitt 4,9 % teurer

    Grund sind gestiegene Gas- und CO2-Preise. Ein typisches Einfamilienhaus (18.000 kWh, 10 kW) zahlt brutto rund 136,85 € mehr im Jahr. In einem Mehrfamilienhaus mit 30 Wohnungen steigen die Kosten je Wohnung um rund 74,85 € im Jahr. Quelle

  2. Förderungbundesweit
    Bundesförderung Ladepunkte im Mehrparteienhaus: Anträge bis 10. November

    Das Bundesverkehrsministerium fördert Wallboxen, Netzanschlüsse und bauliche Maßnahmen in Mehrparteienhäusern mit bis zu 500 Mio. €. WEG, KMU und private Vermieter können bis 10.11.2026 Anträge stellen. Voraussetzung: 20 % der Stellplätze vorverkabelt oder mindestens sechs mit Ladepunkt. Quelle

  3. Klimabundesweit
    DWD: Sommer 2026 einer der wärmsten seit 1881

    Mit 19,6 °C lag der Sommer 3,3 Grad über dem Mittel 1961–1990, nur 2003 war wohl wärmer. Im Schnitt gab es rund 22 heiße Tage über 30 °C. Am 27.06. wurde in Möckern-Drewitz mit 41,8 °C ein neuer Deutschlandrekord gemessen. Es fielen nur knapp 72 % des üblichen Niederschlags. Quelle

  4. Wärmeplanung
    Frankfurter Wärmeplan noch nicht beschlossen

    Die Frist für Großstädte (30.06.2026) ist verstrichen; die Planung sieht Fernwärme in dichten Innenstadtlagen und dezentrale Lösungen am Rand vor. Quelle

  5. Wärmeplanung
    Magistrat beschließt kommunale Wärmeplanung

    Der Plan zeigt, wo künftig Fernwärme, Wärmepumpen oder andere klimafreundliche Lösungen sinnvoll sind, und enthält einen Maßnahmenkatalog. Die abschließende Entscheidung lag bei der Stadtverordnetenversammlung, voraussichtlich am 01.10.2026. Fortschreibung mindestens alle fünf Jahre. Quelle

  6. Förderung
    Klimareferat baut kostenlose Sanierungsberatung aus

    Gemeinsam mit dem Energiepunkt FrankfurtRheinMain sind monatlich sechs kostenlose Gruppenberatungen mit je max. 12 Teilnehmenden geplant, etwa zu Heizungstausch, Wärmepumpe, PV, Fenster und Gebäudehülle. Dazu kommen telefonische Einzelberatungen und bei komplexen Fällen Termine vor Ort. Quelle

  7. Markt
    Mainova senkt Strom- und Gaspreise in der Grundversorgung zum 1. Januar 2026

    Im Tarif „Mainova Strom Classic“ sinkt der Preis um 1,68 ct/kWh brutto – rund 42 € Ersparnis im Jahr bei 2.500 kWh. Bei „Mainova Erdgas Classic“ sinkt er um 0,46 ct/kWh, rund 69 € weniger bei 15.000 kWh. Gründe: Einkauf, Netzentgeltzuschuss, Wegfall der Gasspeicherumlage. Quelle

Termine: Energie & Klima in Frankfurt am Main

kommende Termine

Infoabende, Vorträge und Messen rund um Sanieren, Heizen und Klimaanpassung – meist kostenlos und herstellerneutral.

  1. bundesweit
    Online-Vortrag: Neue Heizung? Gesetze, Förderung, TechnikOnline

    Kostenloser Online-Vortrag der Verbraucherzentrale Bayern am 05.10.2026, 10–11 Uhr: welche Heiztechniken infrage kommen, Alternativen zu Öl und Gas und wie man Fördermittel beantragt. Für Ein- und Zweifamilienhausbesitzer, Anmeldung erforderlich. Details

  2. Klimainsel meets Solarkataster: PV-Ertrag fürs eigene Dach prüfenInsel für Klima und Nachhaltigkeit an der Hauptwache, 14:30–18 Uhr

    Ein Beratungsteam von Klimareferat und Energiepunkt prüft mit dem Solarkataster Hessen in Einzelterminen, welchen Ertrag eine PV-Anlage auf dem eigenen Dach bringen könnte, und erstellt eine individuelle Wirtschaftlichkeitsrechnung. Termin online buchen oder spontan kommen. Details

  3. Solar-Spaziergang in Sachsenhausen-SüdSachsenhausen-Süd, Treffpunkt nach Anmeldung, 17:30–19:30 Uhr

    Nachbarn zeigen ihre PV-Anlagen in Kombination mit Wärmepumpe und teilen ihre Erfahrungen; Energieberater beantworten Fachfragen. Ein Angebot von Klimareferat und Energiepunkt Frankfurt. Anmeldung erforderlich, Plätze begrenzt; Treffpunkt kommt per E-Mail. Details

  4. Gruppenberatung Heiztechnik & Heizungstausch – Wege zur EffizienzSossenheim, 17–20 Uhr

    Gruppenberatung von Energiepunkt und Klimareferat: Heizkurve, Schwachstellen im Heizungskeller, Heizlast und hydraulischer Abgleich, Alternativen zu fossilen Energieträgern sowie Umstieg, Recht und Förderung bei der Wärmepumpe. Anmeldung erforderlich. Details

Kommunale Wärmeplanung in Frankfurt am Main

Stand
Wärmeplan in Arbeit – die gesetzliche Frist für Großstädte war der 30.06.2026
Inhalt
Fernwärme in dichten Innenstadtlagen, dezentrale Lösungen in Randlagen, Prüfbereiche dazwischen
Quelle
zfk.de
Was der Wärmeplan für Sie bedeutet: Er ist eine Planung der Stadt und verpflichtet Sie zu nichts – auch nicht zum Anschluss an ein Wärmenetz. Eine Anschlusspflicht kann nur eine eigene Satzung der Stadt schaffen. Seit dem 29.07.2026 hängt auch keine Heizungspflicht mehr am Wärmeplan: Die 65-%-Regel ist mit dem Gebäudemodernisierungsgesetz entfallen. Nützlich ist der Plan trotzdem – er zeigt, ob in Ihrer Straße ein Wärmenetz geplant ist.

Wärmeplanung für Ihre Adresse prüfen →

Förderung in Frankfurt am Main 2026

Lokale und Landesprogramme, geprüft am 03.10.2026. Den größten Teil der Förderung tragen in Frankfurt am Main wie überall BAFA und KfW.

Für Dämmung oder Heizungstausch haben wir in Frankfurt 2026 kein laufendes Zuschussprogramm von Stadt oder Land belegen können. Der städtische Klimabonus fördert Begrünung und Solar; die Förderung von Heizung und Hülle läuft über BAFA und KfW.

Bundesförderung – gilt auch in Frankfurt am Main

  • Dämmung, Fenster, Anlagentechnik (BAFA): 15 % Zuschuss, mit individuellem Sanierungsfahrplan 5 % mehr – der iSFP-Bonus gilt seit 21.07.2026 nur für Kosten oberhalb von 30.000 € (Einfamilienhaus).
  • Neue Heizung (KfW 458): 30 % Grundförderung, 16 % Klimageschwindigkeitsbonus, Einkommensbonus bis 40 % – zusammen bis 70 %, bei niedrigem Einkommen bis 80 %; förderfähig bis 28.000 € für die erste Wohnung.
  • Anträge immer vor der Auftragsvergabe stellen.

Quellen: BAFA · KfW 458

Förderbeispiele für Frankfurt am Main

In Frankfurt am Main stammen rund 75 % der Gebäude mit Wohnraum aus der Zeit vor 1980. So viel Förderung ist bei zwei typischen Maßnahmen drin (Stand 21.07.2026, Einfamilienhaus):

Wärmepumpe statt alter Gasheizung

Kosten30.000 €
förderfähig (KfW 458, 1. Wohnung)28.000 €
Grundförderung 30 %8.400 €
Klimageschwindigkeitsbonus 16 %4.480 €
Zuschuss12.880 €

Mit Einkommensbonus (zu versteuerndes Haushaltseinkommen bis 30.000 €) bis zu 80 % = 22.400 €. Der Klimageschwindigkeitsbonus gilt beim Tausch einer mindestens 20 Jahre alten Gasheizung oder einer Ölheizung und sinkt ab 01.02.2027.

Für Ihr Haus rechnen: Heizungsfinder →

Fassade dämmen

Kosten40.000 €
ohne Sanierungsfahrplan: 15 % auf max. 30.000 €4.500 €
mit iSFP: 15 % auf 40.000 €6.000 €
+ iSFP-Bonus 5 % auf 10.000 € über der Schwelle500 €
Zuschuss mit iSFP6.500 €

Der BAFA-Antrag muss vor der Auftragsvergabe gestellt sein. Den Antrag kann die Energieberatung Klein GmbH als Ihre Bevollmächtigte für Sie stellen.

Zum Fördermittelservice →
Ein städtischer Zuschuss für Heizung oder Dämmung kommt in Frankfurt am Main derzeit nicht hinzu – umso wichtiger ist es, die Bundesförderung voll auszuschöpfen.

Quellen: KfW 458 · BAFA Gebäudehülle. Beispielrechnung ohne Gewähr; maßgeblich sind Richtlinie und Bescheid.

Der Gebäudebestand in Frankfurt am Main

Amtliche Zahlen aus dem Zensus 2022 (Stichtag 15.05.2022). 48,6 % der Gebäude mit Wohnraum sind Ein- oder Zweifamilienhäuser, die übrigen Mehrfamilienhäuser.

80.679Gebäude mit Wohnraum
402.826Wohnungen
74,8 %der Gebäude vor 1980 gebaut
75,4 %der Wohnungen heizen mit Gas
15,4 %der Wohnungen mit Fernwärme
20,1 %Eigentümerquote

Gebäude nach Baujahr

vor 1919
18,9 %
1919–1949
18,2 %
1950–1959
17,2 %
1960–1969
13,5 %
1970–1979
7,0 %
1980–1989
5,5 %
1990–1999
4,9 %
2000–2009
7,8 %
2010–2015
4,4 %
ab 2016
2,6 %

Wohnungen nach Heizenergie

Gas
75,4 %
Fernwärme
15,4 %
Heizöl
6,6 %
Holz/Pellets
0,6 %
Wärmepumpe/Solar
0,6 %
Strom (direkt)
1,3 %

Typische Gebäude in Frankfurt am Main

Frankfurt hat einen vergleichsweise alten Bestand: gut 37 % der Wohngebäude sind vor 1950 entstanden, ein weiteres knappes Drittel im Wiederaufbau der 1950er- und 1960er-Jahre. Prägend ist das „Neue Frankfurt“ der Jahre 1925 bis 1930 mit Siedlungen wie Römerstadt und Praunheim, die heute unter Denkmalschutz stehen. Die Nordweststadt ist die bekannteste Großsiedlung.

Daten: Zensus 2022, Statistisches Bundesamt (Anteile von EB Klein berechnet; Werte durch Geheimhaltungsverfahren leicht verändert) · destatis.de · statistikportal.frankfurt.de · de.wikipedia.org

Was das für Eigentümer in Frankfurt am Main heißt

Drei von vier Frankfurter Wohnungen heizen mit Gas, und der Wärmeplan war zur gesetzlichen Frist noch nicht beschlossen. Für Eigentümer heißt das: Seit dem neuen Gebäudemodernisierungsgesetz entscheiden Sie frei, aber eine neue Gasheizung muss ab 2029 schrittweise grüne Brennstoffe nutzen. Wer in einer denkmalgeschützten Siedlung des Neuen Frankfurt wohnt, braucht vor jeder Maßnahme die Denkmalbehörde.

Wir beraten digital und bundesweit – auch für Frankfurt am Main. Den BAFA-Antrag stellt die Energieberatung Klein GmbH als Ihre Bevollmächtigte; sie erbringt auch die fachliche Bestätigung als Energieeffizienz-Expertin (dena-Liste EB813173). Den KfW-Heizungsantrag stellen Sie selbst, die KfW lässt keine Bevollmächtigung zu; wir bereiten ihn mit Ihnen vor. Für Baudenkmale wird kein BEG-Förderservice angeboten.

Häufige Fragen zur Energieberatung in Frankfurt am Main

Ein städtisches oder hessisches Zuschussprogramm für Wärmepumpen konnten wir für 2026 nicht belegen. Die Förderung läuft über die KfW (Programm 458) mit bis zu 70 %, in der untersten Einkommensstufe bis 80 %.
Zum Stand unserer Recherche war der Wärmeplan noch in Arbeit; die Frist für Großstädte war der 30.06.2026. Ein Wärmeplan schafft aber ohnehin keine Anschlusspflicht.
Nein. Für denkmalgeschützte Gebäude übernehmen wir keinen BEG-Förderantrag, weil dafür ein spezieller Denkmal-Energieberater nötig ist.
Nein. Seit dem 29.07.2026 gilt das Gebäudemodernisierungsgesetz: Sie wählen die Heizung frei. Wer nach diesem Datum eine Gas- oder Ölheizung einbaut, muss ab 2029 schrittweise grüne Brennstoffe nutzen – 10 % ab 2029, bis 60 % ab 2040.

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Google-Bewertungen der Energieberatung Klein GmbH, die die zertifizierten Leistungen erbringt – unverändert und ungefiltert übernommen. Sie beziehen sich nicht auf die digitalen Produkte der Energieberatung Klein Service GmbH. Eine eigene Echtheitsprüfung durch uns findet nicht statt; die Prüfung erfolgt durch Google nach dessen Richtlinien. Stand: Oktober 2026